Thrombose-Initiative

Bewegung

Übungen des Kreislaufs, der Atmung und der Muskelpumpe können der Entstehung einer Thrombose entgegenwirken.

 

 

Kreislaufübungen

Durch die Anregung des Kreislaufs und die Pulsbeschleunigung kommt es zu einer Steigerung der Blutströmungsgeschwindigkeit. Wird die Fließgeschwindigkeit in den Blutgefäßen erhöht, verringert sich die Gefahr einer Blutgerinnselbildung. Dadurch wirken Kreislaufübungen der Entstehung einer Thrombose entgegen.

 

 

Atemübungen

Zu einer umfassenden Thromboseprophylaxe gehört eine gute Atemtechnik. Besonders wirkungsvoll sind dafür Atemübungen. Sie sorgen unter anderem zur Hilfenahme der Bauchmuskulatur für eine durchgängige Belüftung sämtlicher Lungenanteile. Gleichzeitig kommt es zu einer Sogwirkung auf das Blut des Bauchraums und der Oberschenkel sowie zu einer Steigerung des Blutflusses. Die Übungen wirken so der Entstehung einer Thrombose entgegen.

 

 

Aktivierung der Muskelpumpe

Durch wechselnde Anspannung der hinteren und vorderen Wadenmuskulatur ist eine gezielte Aktivierung der Wadenmuskelpumpe möglich. Durch diese Muskelpumpenaktivität wird verhindert, dass das Blut in den Venentaschen der Unterschenkelvenen verklumpt und eine Gerinnselbildung auslöst.

 

Verbringen Sie den größten Teil des Tages im Sitzen oder Stehen? Dann sollten Sie darauf achten, Ihre Unterschenkelmuskulatur mehrmals am Tage aktiv zu betätigen. Es reicht, wenn Sie sich dazu mehrmals von Zeit zu Zeit abwechselnd auf die Zehenspitzen und Fersen stellen. Natürlich lässt sich diese Übung auch im Sitzen durchführen. Dazu setzen Sie sich bitte entspannt auf einen Stuhl. Nun werden die Fersen und die Zehen im Wechsel gegen den Boden gedrückt, 20 mal insgesamt, das heißt, jeweils 10 mal im Wechsel mit beiden Füßen gleichzeitig.