Thrombose-Initiative

Kompression

 

Prophylaxe durch Kompression der Venen

Kompression („Zusammendrücken“) der Venen kann durch Anti-Thrombose-Strümpfe oder Beinwickel erreicht werden. Durch die Kompression der oberflächlichen Venen kommt es zu einem erhöhten Blutabfluss durch die tieferen Gefäße. Als Folge können sich Blutgerinnsel nicht so leicht in den gut durchbluteten Gefäßen festsetzen. Zu beachten ist dabei eine gute Passform der Strümpfe. Ein gut angepasster Strumpf wirft keine Falten und führt nicht zu Druckstellen an der Haut. Medizinische Thromboseprophylaxestrümpfe sind bereits eine fest etablierte Maßnahme im stationären Bereich, in der häuslichen Langzeitpflege halten sie mehr und mehr Einzug.

 

 

Wann sollten Sie keine Strümpfe verwenden?

Bei offenen, womöglich infizierten Wunden an den Beinen sind Strümpfe nicht anzuraten; ebenso wenig bei bekannten arteriellen Durchblutungsstörungen der Beine und diabetischer Polyneuropathie (Nervenentzündung in Zusammenhang mit Blutzuckererkrankung).