Diagnose
Die Diagnose einer Thrombose ist oft schwierig zu stellen, da charakteristische Beschwerden (Symptome) nicht immer vorhanden sind und eine Thrombose völlig unbemerkt ablaufen kann.
Selbst erfahrene Ärzte können nicht immer mit letzter Sicherheit eine Thrombose feststellen. Die Treffsicherheit der klinischen Diagnose liegt nur bei etwa 50 Prozent. Um eine Thrombose festzustellen oder auszuschließen, stehen mehrere technische Untersuchungen zur Verfügung. Hierzu zählen der bildgebende Ultraschall (Sonographie) sowie die Darstellung der Venen mit Kontrastmitteln (Phlebographie). Die Ultraschalluntersuchung ist die am häufigsten angewandte Methode. Mit der Ultraschall-
untersuchung können zum Beispiel die Fließgeschwin-
digkeit und Strömungs-
richtung des Blutes unter-
sucht und Gefäßein-
engungen sowie andere
Gefäßwandverände-
rungen (z.B. Verkalkungen)
erkannt werden.
Für die Diagnose einer Lungenembolie, die häufig Folge einer tiefen Beinvenenthrombose ist, ist das häufigste Verfahren die Computertomographie (CT) des Oberkörpers. Steht eine CT nicht zur Verfügung, ist auch eine nuklearmedizinische Untersuchung (Lungenszintigraphie) sinnvoll. Ergänzend wird meist eine Ultraschalluntersuchung des Herzens (Eckokardiographie) durchgeführt.
Prophylaxe und Therapie
Die Thrombose-Initiative bietet auf der Medica 2011 eine zertifizierte Fortbildungs-
veranstaltung zu venösen Thromboembolien an.
Termine
Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit 2012 – Berlin
13.-15. Juni 2012
